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Kurs für Ehrenamtliche „Andacht im Altenheim“

An diesem Abend stellte sich die Gemeindepädagogin Elisabeth Thiel vor und warb für Ihr Kursangebot „Andacht im Altenheim“, mit dem sie am

Mittwoch, den 8. Januar 2014, 18.30 Uhr im Gemeindehaus

der evangelischen Kirchengemeinde, Friedensstr. 35 beginnen will. Geplant sind folgende fünf weitere Termine:

12. Februar 2014, 12. März, 2014, 9. April 2014 und 14. Mai 2014.

Frau Thiel ist Altenheimseelsorgerin im Ursel-Distelhut-Haus in Mainz Mombach und wurde vom evangelischen Dekanat beauftragt, in Sachen Betreuung Ehrenamtlicher in Altenheimen auch in Gonsenheim tätig zu werden, wo ja zwei Altenheime und etliche Einrichtungen zum Wohnen im Alter angesiedelt sind. Frau Thiel lädt alle Interessierten ein, sich möglichst bis spätestens 31.12.2013 zu ihrem Kurs anzumelden.

Anmeldung:

im Gemeindebüro der evangelischen Kirchengemeinde, Friedensstr. 35, 55124 Mainz-Gonsenheim (Tel. 06131-44188).

Informationen zum Kurs gibt Frau Thiel gerne auch telefonisch (Tel. 06136-958502)

Do 19. Dezember 18.00 Uhr Literarischer Arbeitskreis
im Gemeindehaus
Di 10. Dezember 18.30 Uhr Besuchsdienstkreis mit Adventsfeier
bei Ehepaar Schmidt
So 08. Dezember 07.57 Uhr „Wort zum Sonntag“ in SWR2
mit Pfrn. Dr. Angela Rinn
Mo-Mi 09.-11. Dezember  07.57 Uhr „Wort zum Tag“ in SWR2
mit Pfrn. Dr. Angela Rinn

Die Evangelische Kirchengemeinde überreicht dem Stadtteiltreff Gonsenheim  einen Scheck in Höhe von 10.000,00 €.

Die in Gonsenheim für ihre Arbeit hoch angesehene Einrichtung hat es in diesem Jahr nicht geschafft, genügend Geld zu erwirtschaften. Bisher gelang es jedes Jahr, den zusätzlich zum Zuschuss der Stadt benötigten Betrag von 90.000,00 € mit Hilfe von Projektförderern, Sponsoren und Spendern zu sammeln. Für das kommende Jahr müssen diese 90.000 € noch zusammengetragen werden. Dazu braucht der Stadtteiltreff die Hilfe von Sponsoren, Spendern und Mitgliedern. Bitte überlegen Sie, ob auch Sie einen Beitrag leisten können.

Die Evangelische Kirchengemeinde hilft sofort, damit die aktuellen Arbeit nicht gefährdet wird, bittet aber auch um weitere Unterstützung für den Stadtteiltreff.

Die seit 15 Jahren bestehende Einrichtung berät in allen sozialen Notlagen. Die Schülerhilfe hat in diesem Jahr die ersten Jugendlichen zum Abitur begleitet. Auch ein Musikprojekt richtet sich vor allem an Kinder einkommensschwacher Familien. Ökumenische Projekte wie der Brotkorb und ein Kindernotdienst werden durch Sozialarbeiter professionell betreut. Das Team begleitet ca. 150 ehrenamtliche Mitarbeiter im Stadtteil.

Dr. Schorlepp an der Kasse2Unser KV-Mitglied Dr. Marcel Schorrlepp im Einsatz für einen guten Zweck.
Wenn es nötig erscheint, setzt man sich auch mal in seiner Mittagspause an die Kasse eines Supermarktes. In diesem Falle war es die Kasse des dm-Marktes, der am 5. Dezember 2013 am Gleisberg (Elbestraße) in Gonsenheim Neueröffnung feierte.

Alles was an diesem Tag zwischen 13:00 und 14:00 an der Kasse von Dr. Schorrlepp über den Scanner ging, wurde zu 100 % als Spende zugunsten des Gonsenheimer Stadtteiltreffs verbucht.

Dr. Schorlepp an der Kasse1

Der Erlös kann sich sehen lassen: 2.500,- Euro konnten für den Stadtteiltreff gewonnen werden.

 

Konto für Spenden:
Stadtteiltreff Gonsenheim e.V.     Konto-Nr. 151 394     BLZ 550 604 17     VR-Bank Mainz

 

Dagmar Müller, eine der beiden Initiatorinnen des Treffpunkts, begrüßte Peter Paulnitz als heutigen Referenten.
Bildschirmfoto 2013-11-27 um 21.01.42Kantor und Organist Peter Paulnitz hatte das Requiem – die Totenmesse – als Thema seines diesjährigen Referates gewählt. Er fand, der November sei der passende Monat, „wo man so etwas mal machen könnte.“

Gewohnt gewissenhaft, auch für den Laien gut verständlich und mit feinem Humor begleitet, führte Herr Paulnitz aus, welche Komponisten überhaupt ein Requiem komponierten und welche nicht. Die Gliederung des Requiems, die sich an der Liturgie einer katholischen Messe orientierte, wurde deutlich.

Bildschirmfoto 2013-11-27 um 21.02.11An auserlesenen markanten Kostproben, die er zu Gehör brachte, demonstrierte er die Unterschiede und Entwicklungen, der musikalischen und textlichen Gestaltung die diese Form der Komposition im Laufe ihrer Geschichte durchlief. Allerdings erscheinen die meisten Totenmessen für einen Gebrauch im Gottesdienst wenig geeignet. Sie sind in der Regel viel zu lang, sind von der Instrumentalisierung und von der Zahl der Gesangsstimmen her eher für einen Konzertzahl konzipiert. „Eventuell könnte man sie für ein Staatsbegräbnis verwenden“,meinte Herr Paulnitz verschmitzt, „aber, da das Ereignis des Todes zumeist recht plötzlich eintritt und die Zeit bis zum Begräbnis begrenzt ist, dürfte es rein vom Organisatorischen her, schwierig werden, solche eine Totenmesse, angemessen in Szene zu setzen.“ Die Dramatik, die manchen dieser Messen innewohnt, führte dazu, dass sie ausschnittweise schon in entsprechend dramatischen Filmszenen eingesetzt wurden. Das Auditorium erwies sich im Laufe des informativen und meditativen Abends als durchaus sachkundig und spendete am Ende des Vortrages begeisterten Applaus.

Bildschirmfoto 2013-11-27 um 21.01.58Herr Paulnitz freute sich sichtlich über das kleine Dankeschön, das ihm von Gerhild Petter, der zweiten Leiterin des Treffpunkts überreicht wurde.

Birgit Heuser-Hildebrandt

Do 21. Oktober 18.00 Uhr Literarischer Arbeitskreis
im Gemeindehaus

Unter diesem Motto standen die drei Ökumenischen Tage in diesem Jahr 2013.

…mit Deinem Organ?
Oekumenische Tage 2013-01
Fragen zur Organtransplantation waren am ersten Abend das Thema. Etwa 60 Interessierte fanden sich im Gemeindehaus ein, um sich intensiv mit diesen existenziellen Fragen zu Organspende und auch zum Organ-empfang zu beschäftigen. Dr. Marc Bodenstein OA Intensivmedizin in der Uniklinik Mainz erläuterte die „Organspende aus Sicht eines Intensivmediziners“. Es folgte Carsten Gehmlich von der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), der Chancen und Risiken einer Transplantation unter verschiedenen Aspekten darstellte.

Dr. theol. Curt. W. Schmidt, Leiter des Zentrums für Ethik in der Medizin am Agaplesion Markus Krankenhaus Frankfurt/M. trug Theologische Leitgedanken vor:

Leben und Körper sind ein Geschenk Gottes.

 

…auch nach Deinem Tod? Worauf darf ich hoffen? …
Oekumenische Tage 2013-02…fragte am Dienstagabend Jürgen Janik, Klinikpfarrer in der Uniklinik Mainz und schöpfte sehr einfühl- sam aus seinen reichen Erfahrungen mit Patienten und deren Angehörigen im Umgang mit dem Lebensende. Was ist ein gelungenes Leben? Wie verhängnisvoll kann der „Zwang“ zu einem „gelungenen Leben“ für die Lebensgestaltung sein?

Mit der Frage, „Was ist wichtig für mein Leben (?)“ lud Pfarrer Janik die Anwesenden zu Gruppengesprächen ein, in denen sie untereinander dieser Frage nachgehen sollten. Was ist ein „guter Tod“? Herr Janik berichtete über Menschen, denen er begegnete und deren Fragen, auch in Situationen, in denen sie sich mit dem unausweichlichen Ende abfinden mußten. Oft erlebte er dann eine Neugierde, ausgedrückt in der Frage und einer geradezu freudigen Erwartung „Was kommt danach“? Die Schwierigkeiten der Seelsorge bei demen- ten Menschen kam zur Sprache und wieder die Frage nach der Menschenwürde bei multipler Organentnahme. Herr Janik berichtete von Empfängern fremder Organe, die sich mit Gedanken quälten, daß ein Mensch sterben mußte, damit sie leben können. Ist der Begriff „Hirntod“ vielleicht am Ende lediglich eine zweckmäßige Definition zur Legalisierung der Organentnahme bei Sterbenden? Dürfen wir das zulassen, dass Menschen „ausgeschlachtet“ werden? …waren auch Fragen aus dem Publikum. An beiden Abenden waren die Besucher mit Engagement bei der Sache, so dass die Veranstaltungen nicht vor 22:00 Uhr endeten. Die Auseinandersetzung mit dem Tod, die aus unserem Alltagsleben heutzutage weitgehend verdrängt wird, fand hier umso intensiver statt.

Man könnte die ökumenischen Tage vielleicht auch unter einigen Bibelzitaten zusammenfassen, z.B.: Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden (Ps.90,12) oder… Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren, wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden (Matth. 16,25)

 

Der traditionell abschließende ökumenische Gottesdienst am Buß-und Bettag
war dann wieder von mehr Leichtigkeit geprägt; denn schließlich gibt es ja auch noch ein Leben vor dem Tod (…mit Organspende vielleicht sogar ein zweites?).
Oekumenische Tage 2013-03Im Gemeindesaal, der von der Küsterin Iris Schmidt festlich und themen-bezogen geschmückt worden war, fand der Gottesdienst in gewohnt ökumen-ischer Eintracht statt und beim an-schließenden geselligen Beisammen-sein bestimmten eher heitere Themen die Gespräche und dem Agape-Mahl wurde kräftig zuge-sprochen.
Frau Schmidt erklärte ihren Saal-schmuck, der den Lebenslauf vor
und nach dem Tode symbolisiert (Bild oben).

Birgit Heuser-Hildebrandt

Mi 20. November
Buß- und Bettag
19.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst mit Agapemahl
im Gemeindehaus

In Staßburg gab es zunächst eine Stadtführung. Leider war einer der bestellten Gästeführer krank und so mußten wir mit unserer 50-köpfigen Gruppe mit nur einem Gästeführer vorlieb nehmen. voucher MS amsterdam 133

Danach ging es zu einer Bootsfahrt auf der Ill. Am Nachmittag, schon auf der Heimfahrt, besuchten wir Pfarrer und Kirche in Sessenheim, im Elsaß, wo Goethe einst weilte und auch hier ein gebrochenes Herz hinterließ.

 

 

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Wir wurden vor allem über die Situation der Gläubigen der beiden Konfessionen in dieser Region informiert und stellten fest: Die ÖKUMENE ist in unserer Gemeinde Gonsenheim wesentlich besser entwickelt. Wenn man alleine unsere Busbesetzung betrachtete, war „Europa er-fahren“ auch in diesem Jahr 2013 wieder eine echte ökumenische Veranstaltung.

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