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Verabschiedung von Pfrn. PD Dr. Angela Rinn

 

Nach 21 Jahren wurde unsere Gemeindepfarrerin Angela Rinn in einem feierlichen Gottesdienst am dritten Advent im Gemeindehaus verabschiedet. Sie gibt damit ihre Arbeit in der Kirchengemeinde und als Feuerwehrpfarrerin auf, bleibt aber in Gonsenheim wohnen. Ab Januar betreut sie als Professorin für Seelsorge Vikarinnen und Vikare in Herborn. Wir danken Frau Dr. Rinn für ihre Arbeit sowie  ihr Engagement und wünschen ihr für ihre Zukunft das allerbeste.

 

In einem Gottesdienst mit Kantorei und Dekan Andreas Klodt wurde Frau Dr. Rinn verabschiedet. Das Gemeindehaus war bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach der Verabschiedung folgten Grußworte, unter anderem vom Oberbürgermeister der Stadt Mainz, Michael Ebling. Im Anschluss gab es Sekt, ein Flying Buffet und einzelne Reden von Kollegen aus anderen Gemeinden und Wegbegleitern. Den Abschluss bildete ein Flash Mob unter dem Motto „Was wir Dir sagen wollen“ des Kirchenvorstandes und die Geschenkübergabe im Namen der Gemeinde. Musikalisch wurde der Beitrag von Herrn Paulnitz untermalt.

 

Bis in die späten Abendstunden wurde Frau Dr. Rinn in der Mitte ihrer Gemeinde gefeiert.

mit Glut&Glühwein ab 19.30 Uhr

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„Europa er-fahren“

„Europa er-fahren“ ist eine Initiative von Hildegard und Joachim Wolf. Wir sind beide Romanisten und Kinder der deutsch-französischen Aussöhnung. Unsere ersten zehn Fahrten gingen alle in Regionen westlich von Deutschland. Als dann die Vorbereitungen für das Reformationsjubiläum mit großen medialen Aufwand in den Blickpunkt gerieten, änderten wir die Fahrtrichtung in Richtung Osten und besuchten Eisenach und die Wartburg, die Wirkungsstätten Luthers. Im Jahr danach fuhren wir nach Bretten, die Heimatstadt von Melanchthon, den wichtigen Freund und Weggefährten Luthers. Dieses Jahr (2018) stand dann Würzburg auf dem Plan, die Stadt, die bekannt ist für ihre Gebäude im Stil des Barocks und Rokokos.

Unser Exkursionsführer gibt Ihnen einen Überblick über diese Reise mit vielen Texten zur Kulturgeschichte der besuchten Region „Franken“. Unser Augenmerk richtete sich auch auf Künstler wie Tilman Riemenschneider, Walther von der Vogelweide, Balthasar Neumann und Giovanni Battisto Tiepolo. Sie erfahren warum der Bocksbeutel so heißt und was ein „Fiasko“ bzw. ein „Fiasco“ ist. Was hat es mit den „Zwölf Memminger Artikeln“ auf sich, die bei den „Bill of Rights“ 1689 sowie bei der „Déclaration des Droits de l’homme et du Citoyen“ 1789 Pate standen? Inwieweit ist der Kultfilm „Das Wirtshaus im Spessart“ aus den 50er Jahren ein Spiegelbild der deutschen Gesellschaft mitten im Wirtschaftswunder?

Ausblick auf 2019

Im Jahr 2019 wollen wir das politische Europa in den Mittelpunkt stellen und uns in humanistischer Tradition auf die Wurzeln der EU mit Robert Schuman besinnen. Er wurde in Luxembourg geboren, war französischer Außenminister und Premierminister, hatte ein Haus in Metz. In diesem Haus hat er an einem denkwürdigen Wochenende im Jahre 1950 einen Plan entwickelt, der nach ihm genannt wurde und als „Montanunion“ in die Geschichte einging: Ein kleiner Schritt für Schuman, ein großer für den Frieden in Europa. Wir wollen bei der Reise auch der Frage nachgehen, wie sich Schumans Europa bis heute entwickelt hat.

Ob es nach Luxembourg oder Metz geht, steht noch nicht fest. Die Planungen laufen noch. Das Ziel wird rechtszeitig bekannt gegeben.

 

Der Exkursionsführer zum Download