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Evangelische Kirche Mainz-Gonsenheim

Rückblick

Informationen für Sie zusammengefasst

Videogruß zu Weihnachten

Dieser Videogruß ist direkt in der Inselkirche Gonsenheim gedreht worden. Wurde wurde im offenen Kanal Mainz www.ok-mainz.de  zu folgenden Sendezeiten ausgestrahlt:

24.12.2020 18:00
25.12.2020 20:00
26.12.2020 13:00
26.12.2020 18:55

Wer den Videogruß nachschauen möchte, kann dies hier sehr gerne tun:
Weihnachtliche Musik, Weihnachtslieder zum Mitsingen (Texte werden eingeblendet), ein kleiner Gottesdienst, persönliche Statements aus dem Gemeindeteam und natürlich die weihnachtlich
geschmückte Inselkirche.

Als wir das Video mit Hilfe von Konstanze und Horst Werner (Schnitt und Kamera) am 10. und 11.12.20 drehten, war noch nicht absehbar, dass wir unsere Gottesdienste ganz absagen würden. Nun, da wir keine Gottesdienste miteinander feiern können, sind wir froh, auf diese Weise die weihnachtliche Kirche in Ihre Häuser und Wohnungen tragen zu können. Auch wenn ein Video keinen gemeinsamen Gottesdienst ersetzen kann: Wir hoffen, in Kontakt zu bleiben und mit Hilfe dieses Grußes einen Weg zu Ihnen zu finden.

Weihnachten fällt nicht aus!
Denn das Wunder von Weihnachten ist längst geschehen.

Gesegnete Weihnachten für Sie! Es grüßt Sie im Namen des Kirchenvorstands und des ganzen Mitarbeiterteams,

Pfarrer Andreas Nose, Pfarrerin Anne-Bärbel Ruf-Körver und Vikarin Stella Schu

weitere Angebote

Weihnachten für die Familie

Es war alles so gut vorbereitet. Das Krippenspiel sollte dieses Jahr in einer „Abstands-Version“ aufgeführt werden. Natürlich nicht im vollen Haus. Wo sonst fast 300 Menschen dicht gedrängt dabei waren, hätten nur 47 Personen mit Maske und Abstand das Krippenspiel miterleben können.

Doch die Zuspitzung der Pandemie führte am 17.12. zur Absage aller Präsenzgottesdienste unserer Kirchengemeinde. Auch das Krippenspiel musste abgesagt werden. Das ist traurig und verlangt den kleinen und großen Schauspielerinnen in diesem ohnehin verrückten Jahr sehr viel ab.

Doch dann begab es sich, dass binnen kurzer Zeit die Bühne allen Umständen zum Trotz erobert wurde. Von zu Hause aus. Mit Smartphone, Tablet, Mikrofonen…

So hört die tollen Künstler*innen, wie sie Euch die Geschichte der Hirtenflöte und die frohe Botschaft von Weihnachten in Eure Herzen sprechen und singen.

 

Sprechrollen:

Erzählerin:
Paula Ruppert

Das kleine Hirtenmädchen und der alte Hirte:
Anna und Eleonor Stiewing

Hirten:       
Simon und Martha Hanke

Der Verkündigungsengel: 
Anna-Katharina Becker

Maria und Josef:   
Anna und Martha Lamb

 

Fürbitten:      
Hanno, Frieda und Benno Mayer

Vater Unser:     
Wolke Kuhlmann

Segen:       
Raphael Becker

 

Weihnachtsgrüße:
Hanno, Frieda und Benno Mayer, Carlotta, Jette und Wolke Kuhlmann, Anna Rudolf, Anna und Eleonor Stiewing, Paul Eichner, Helena und Amélie Kudlich

 

Rahmung:    
Anne-Bärbel Ruf-Körver

 

 

Musik (in Reihenfolge des Hörspiels)

O du fröhliche (solo) (EG 44,1) : Linda Diehl

Herbei, o Ihr Gläubigen (EG 45): Anne Eichner, Klavier

Ehre sei Gott: Refrain aus „Die Nacht war wie die andern Nächte, Dagmar und Klaus Heizmann“: Anna Rudolf (Gesang), Anne Ruf-Körver (percussive Effekte)

Ich steh an Deiner Krippen hier (EG 37,1): Eleonor Stiewing (Gesang), Paul Stiewing (Klavier)

O du fröhliche (EG 44,1): Paul Eichner (Gesang), Anne Eichner (Klavier)

 

Orgel zu O du fröhliche (EG 44): Peter Paulnitz

Gitarre zu Zu Bethlehem geboren (EG 32): Andreas Nose

 

Textgrundlage:

Die Hirtenflöte. Nach einer Geschichte von Max Bollinger, bearbeitet von Ulla Klotzki (& Anne Ruf-Körver, Hörspielversion).

 

Aufnahmen:

spontan herbeigeflogene Elternengel in Wohnzimmerstudios der Künstler*innen Bernd Tielsch (Orgel/Gitarre)

 

Koordination:

Renate Fröhner

 

Produktion:

Anne Ruf-Körver

 

Videogruß für Kinder

-Der allerkleinste Tannenbaum-

 

Video:
Bettina Moser-Conrad (Kirchenvorstand der Ev. Kirchengemeinde Mainz-Gonsenheim)

Festgottesdienst

Am Sonntag, den 28.06.2020 wurde bei sommerlichen Temperaturen und unter Corona-Bedingungen schwereren Herzens unsere Vikarin Dr. Olivia Rahmsdorf bei einem festlichen Open-Air Gottesdienst vor dem Gemeindehaus verabschiedet. Sie hat ihr Vikariat nun beendet. Außerdem wurde auf das 20-jährige Dienstjubiläum unserer Gemeindesekretärin Stefanie Scholdei und unseres Kantors Peter Paulnitz angestoßen.

Olivia Rahmsdorf führte an diesem Sonntag noch ein letztes Mal vor der voll besetzten Gemeinde vor dem Gemeindehaus durch den Gottesdienst. Die Gemeindemitglieder lauschten ihr auf Stühlen vor dem Gemeindehaus mit 1,5 Meter Abstand bei strahlendem Sonnenschein und freuten sich sehr darüber noch einmal eine Predigt von ihr erleben zu dürfen.

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von den summenden Gemeindemitgliedern und stimmlich von dem Ensemble DreiXang mit Pfarrerin Anne-Bärbel Ruf-Körver, Bibi Philipp und Monika Kaiser, die uns zu diesem besonderen Anlass beehrt haben sowie Kantor Peter Paulnitz am Klavier. Darüber hinaus wurde das musikalische Rahmenprogramm von den Streichern und Pianisten Prof. Benjamin, Konstanze und Clara Bergmann, Lukas Rizzi sowie Judith und Julian Hlawatsch an Klavier und Streichinstrumenten abgerundet.

Peter Paulnitz, der seit dem Jahr 2000 als Kantor unserer Gemeinde tätig ist und nicht nur sonntags an der Orgel zu hören ist, sondern auch seit Jahren unsere Kantorei leitet und Konzerte veranstaltet wurde im Gottesdienst für seine besondere Arbeit in den letzten 20 Jahren gedankt. Auch Gemeindesekretärin Stefanie Scholdei, die ebenfalls seit 20 Jahren im Gemeindebüro für uns tätig und wie Peter Palunitz nicht mehr wegzudenken ist, wurde gedankt.

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde bei einem kleinen Umtrunk unter Corona-Bedingungen auf die drei angestoßen und gefeiert. Für Unterhaltung sorgte zudem ein selbstgeschriebenes Gedicht von Vikarin Olivia Rahmsdorf zum Abschied, das es hier nochmal zum Nachhören und Nachlesen gibt.

 

 

Ein großer Dank für die Umsetzung des Gottesdienstes gilt Anne-Bärbel Ruf-Körver für die Koordination der Musik im Gottesdienst, Iris & Dieter Schmitt, Stefanie Scholdei, Marcel Schorrlepp, Martin Iserhardt, Andreas Nose, Bernd Tielsch, Stefan Fröhner und allen HelferInnen für die Gestaltung, Vor- und Nachbereitung des Gottesdienstes und des anschließenden Sektempfangs.

Für diejenigen, die beim Gottesdienst leider nicht mit dabei sein konnten, gibt es das Liedblatt hier nochmal zum runterladen.

Ökumenische Tage

Die Ökumenischen Tage 2019 fanden vom 18.11.2019-20.11.2019 in der katholischen Kirchengemeinde St. Petrus Canisius statt. In diesem Jahr stand alles unter dem Motto „Heimat“. Zum Beispiel „Heimat“ in der Bibel. Es gab einen Vortrag darüber von Prof Dr. Ralf Rothenbusch, Studienleiter der Akademie Erbacher Hof. Am zweiten Tag folgte ein Vortrag zu „Heimat“ im 21. Jahrhundert von Dr. Peter Frey, Chefredakteur beim ZDF. Wer hier nicht dabei sein konnte, findet diesen Vortrag nochmal hier zum Nachlesen. Der Abschluss war dann am dritten Tag mit dem jährlich stattfindenden Ökumenischen Gottesdienst mit anschließendem Agapemahl. Wir freuen uns schon auf die nächsten Ökumenischen Tage im November 2020.

Krippenspiel 2019

Wie in jedem Jahr haben 35 Kinder die Gottesdienstbesucher und ihre Familien mit einem zauberhaften Krippenspiel im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Mainz-Gonsenheim in den Heiligen Abend eingestimmt, dass innerhalb von nur dreieinhalb Wochen erarbeitet wurde: „Detektive auf weihnachtlichen Spuren“

Jedes Jahr gibt es ein anderes Stück, das immer wieder von neuem von den Kindergottesdienst Mitarbeiterinnen geschrieben wird. Los ging alles am ersten Advent mit der Vorstellung des Stücks und der Verteilung der Rollen. Hier hat jedes Kind einen Text und eine CD mit den Liedern bekommen, sodass auch die kleineren Kinder im Chor als Engel und Hirten mitmachen konnten. Die Proben fanden an den folgenden Advents-Sonntagen statt. Am 23.12. war dann große Generalprobe. Am 24.12.2019 um 15:30 Uhr war es dann soweit. Der große Auftritt.

Die Maria war dieses Mal gerade mal fünf Jahre alt. Damit sie und die anderen jüngeren Kinder auch bis ins Foyer zu verstehen waren, wurden 25 Kinder mit Taschensendern und Head-Sets ausgestattet.

Das Kindergottesdienst Team wurde dieses Jahr von drei Konfirmanden, die selbst mal Krippenspiel Kinder waren, bei den Vorbereitungen unterstützt sowie von zwei Technikern, die schon Tage zuvor für die entsprechende Einrichtung der Beschallungsanlage einrichten.

Impressionen von den Proben und dem Bühnenauftritt am Heiligen Abend im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde gibt es hier

Die Bilder werden bereitgestellt von Bernd Tielsch.

Feierabend

Am Sonntagabend, den 27. Oktober 2019 fand im Evangelischen Gemeindehaus der alljährlich stattfindende traditionelle „Feier-Abend“ statt. Der Mitarbeiterdank galt allen Erwachsenen und Jugendlichen, die sich in unserer Gemeinde engagieren.

Für musikalische Untermalung sorgte an diesem Abend, neben Essen, Trinken, Beiträgen und Begegnungen,  „HeavensDoor“, bekannt vom Inselrhein Heidenfahrt.

Besonders an diesem Abend war die Freude der Ehrenamtlichen über die fertigen Sanierungsarbeiten des Gemeindehauses in der Friedensstraße. Ein riesen Dankeschön und Applaus ging an die ehrenamtlichen Kirchenvorstandsmitglieder des Bauausschusses, die in den letzten Monaten neben ihrem Beruf sehr viel Zeit, Energie und Geduld in das Projekt und die Verzögerungen steckten. Die Holzkonstruktion an den Seiten des Gemeindesaals sind in den vergangenen Jahren in Mitleidenschaft gezogen, sodass sie erneuert werden mussten. Gemeinsam mit der Bauabteilung des evangelischen Dekanats Mainz und dem Architekturbüro Archikult aus Mainz-Finthen wurde die Sanierung geplant und umgesetzt, die auch energetische Aspekte berücksichtigt. Das gewohnte Erscheinungsbild des Gemeindesaals mit den Kunstglasscheiben ist durch die Sanierungsmaßnahme weitestgehend unverändert geblieben. Durch die Sanierung kann der Raum aber jetzt an die gestiegenen Anforderungen angepasst werden. Stolperfallen an den Seitenausgängen wurden beseitigt, die Verkabelung modernisiert und eine Beamerleinwand wurde eingebaut. Damit ist der Gemeinderaum für die nächsten Jahre ein ansprechender und angemessener Raum für Gottesdienste und andere Veranstaltungen.

Zum ersten Mal in diesem Jahr mit dabei – unsere neue Pfarrerin Anne-Bärbel Ruf-Körver. Um die Ehrenamtler*innen in ihrem Amt etwas mehr kennenlernen zu können, stellte sie eine Frage in die Runde, was für Bewegung, Unterhaltung und Spaß an den Tischen und untereinander sorgte. Für den ein oder anderen ehrenamtlichen Mitarbeiter war auch da die ein oder andere Überraschung dabei…

Für die vielen Erwachsenen und Jugendlichen, die sich in unserer Gemeinde engagieren, sind wir sehr dankbar.

Erzählcafé

Am 19.09.2019 trafen sich erstmalig die 21 Konfirmand*innen der Gruppe Ost mit 22 älteren Gemeindemitgliedern zwischen 75 und 93 Jahren zu einem Erzählcafé, organisiert von Vikarin Olivia Rahmsdorf. Die Konfirmand*innen kümmerten sich um ein reichhaltiges Kuchenbuffet und richteten den Saal in St. Petrus Canisius schön her.

Das Thema der Begegnung war: Konfirmand*in sein – heute und damals. Was wünscht/e man sich zur Konfirmation? Was waren/sind die Befürchtungen und Freuden der Konfizeit? Welche Hobbys hat/te man? Dabei wurde schnell klar, dass man damals eher mit praktischen Geschenken rechnen konnte. Heute freuen sich Konfirmierte hingegen über einen Zuschlag für die Spardose. „Früher hatte man Angst vor dem Pfarrer“, erzählen die zwischen 1944 und 1959 Konfirmierten. Das ist heute (Gott sei Dank) nicht mehr so. Die Hobbys der beiden Generationen überschneiden sich aber durchaus. Singen, Musizieren, Turnen, Fahrrad fahren, Lesen und Reisen, das alles ist heute wie damals angesagt.

Bei einem Quiz konnten Jung und Alt ihr Wissen zusammentragen und kleine Preise gewinnen. Über den Sieg entschied jedoch erst die Schätzfrage: Seit wann gibt es eigentlich die Konfirmation bzw. noch genauer: In welchem Jahr wurde die erste Konfirmationsordnung entwickelt? Die Antwort: 1539 wurde in der sogenannten „Ziegenheimer Zuchtordnung“ vom Reformator Martin Bucer eine Konfirmationsordnung festgelegt. Für die ersten drei Siegertische warteten Gutscheine für ein gemeinsames Kuchen- oder Eisessen. So gibt es hoffentlich Gelegenheit für weitere Begegnungen.

Das Besondere an einer Kirchengemeinde ist ihre Vielfalt. Genau diese Vielfalt sollte das Erzählcafé erfahrbar machen. „Schön, dass wir einander haben!“, sangen wir zu Beginn des Nachmittags. Viele empfanden es als große Bereicherung, über die eigene Altersgruppe hinaus als eine Gemeinde zu wirken, etwas übereinander und voneinander zu lernen.

Europa er-fahren

Ziel der jährlichen Themenfahrt war am 7. September 2019 Luxemburg, eine der Hauptstädte der EU. Das aus gutem Grund, kam doch dem Thema „EU“ durch die Europawahl im Mai große Aufmerksamkeit zu. Da fielen Stichworte, die wir während der Fahrt im Bus mit Inhalt füllten. Hand aufs Herz: Kennen Sie den Unterschied zwischen „Europäischem Rat“, „Rat der Europäischen Union“ und „Europarat“? Ein anderer Begriff war der des „Spitzenkandidaten“, den die europäische Verfassung nicht vorsieht. Trotzdem hat sich das Europaparlament auf ihn eingeschworen, was dann zu Verwerfungen mit Macron führte und schließlich Probleme für die „Nicht-Spitzenkandidatin“ von der Leyen darstellte.

Unverzichtbar bei einer Luxemburgfahrt ist natürlich Robert Schuman, der „Vater der EU“, der 1886 als Reichsdeutscher hier geboren wurde er. Ab 1919 Franzose, hatte er wechselnde politische Ämter inne: Finanz-, Außen-, Justizminister, franz. Ministerpräsident. Seine Idee, die legendäre MONTANUNION, präsentierte er zuerst 1950 an der Universität Mainz vor begeisterten Studenten. Die Kernaussage: Deutschland und Frankreich müssen ihren jahrhundertealten Gegensatz auflösen. In der Führung „Auf den Spuren Schumans“ sahen und hörten wir mehr über diesen visionären Europäer.

Für den traditionellen Umtrunk hatten wir einen Luxemburger Grauburgunder im Glas, den wir am Fort Thüngen hoch über der Altstadt kredenzten. Dort, wo Soldaten einst die Stadt verteidigten, ist heute die Place de l‘Europe. So viel Symbolik musste dann doch noch sein, und wie immer ließen wir den Tag ausklingen mit dem Abendlied von Claudius „Der Mond ist aufgegangen“.

Das großartige „Friedensprojekt EU“: vivat, crescat, floreat!

Hinweis:

Wir prüfen derzeit eine Besichtigung des Europaparlamentes. Dann ginge es 2020 „so Gott will und wir leben“ (Jakobus 14, 5) mit Goethe nach Straßburg.

Die Exkursionsbroschüre können Sie hier downloaden.

 

Joachim Wolf

Rein als Siedlung, raus als Stamm

Ein spannendes Wochenende voll wunderschöner Erinnerungen und Regen

Es ist nicht lange her, dass Prometheus Zeus das Feuer stahl und uns Menschen

schenkte. Um diesen Diebstahl zu bestrafen, schickte der Herrscher des Olymps die

schöne Pandora mit einem Geschenk auf die Erde, einer versiegelten Büchse.

Es war eine Falle. Natürlich war es eine Falle.

Statt wertvollen Geschenken enthielt die Büchse der Pandora nur alle Übel der Welt,

Krankheiten, Niedertracht, abscheuliche Bestien – all dies strömte heraus, kaum dass die Büchse offen war. Als sie wieder zufiel, blieb der einzige gute Inhalt drin, nämlich die Hoffnung. Nur wenn wir die jetzt verriegelte Büchse wieder öffnen und auch die Hoffnung herauslassen können, gibt es eine Zukunft für die Menschheit!

Genau dazu versammelten sich vom 06.-08.09. alle mutigen Pfadfinder in der Taverne des Dionysos am Orakel von G-A-B, damit wir die Götter davon überzeugen können, dass wir Menschen das Feuer und keine Bestrafung verdienen. Tapfer schlugen sich alle Abenteurer*innen trotz Regen durch die Legenden der griechischen Mythologie und bewiesen den Göttern ihr Heldentum. So konnten wir die Hoffnung befreien, alle schlechten Eigenschaften wegsperren und die Menschheit retten.

Ob unsere Probleme wie der Klimawandel, das Massensterben auf dem Mittelmeer oder das Wiederaufleben des Faschismus jetzt gelöst sind? Leider nicht, also kämpft weiter! Lasst die Welt ein kleines bisschen besser zurück, als ihr sie vorgefunden habt, wie schon der Gründer der Pfadfinderbewegung Robert Baden-Powell sagte.

All unsere Rudel und Sippen waren dabei, sogar das neue Mitglied des Rudel Panther Charlie; seit der Tombola am Gemeindefest begleitet unser Sippenbär uns auf jede Aktion.

Wir, die Pfadfinder dieser Gemeinde, haben dieses große Zeltlager für etwa 250 Pfadfinder*innen aus der Region ausgerichtet. Für uns war das nicht nur irgendein Lager, sondern hatte noch ein weiteres Highlight: unsere Stammesaufnahme! Nach 11 Jahren aktiver Arbeit haben wir diesen besonderen Schritt nun gewagt, aus der Siedlung Johannes Gutenberg ist jetzt der Stamm Johannes Gutenberg geworden.

Vielen Dank an die Gemeinde, dass ihr unsere Arbeit so großartig begleitet und unterstützt!

Herzlichst Gut Pfad,

Louise

 

 

 

 

 

Einführungsgottesdienst

Offizielle Amtseinführung

Heute, Sonntag, den 18.August 2019 wurde unsere neue Pfarrerin Anne-Bärbel Ruf-Körver in der evangelischen Kirchengemeinde Mainz-Gonsenheim offiziell in ihr Amt eingeführt. Dazu gab es bei strahlendem Sonnenschein einen Festgottesdienst mit Kantorei in der Inselkirche auf der Breiten Straße mit anschließender Feier unter freiem Himmel.

 

Feierlicher Festgottesdienst

Zum Gottesdienst um 14 Uhr sind rund 250 Gemeindemitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde Mainz-Gonsenheim, Weggefährten, Kollegen, Ex-Gemeindemitglieder sowie Familie und Freunde von Pfarrerin Frau-Anne-Bärbel Ruf-Körver zusammengekommen.

Zu Beginn des Gottesdienstes gab es Besuch von den „Kleinen“ aus dem Kindergarten, die mit einem rührenden Lied und lila Blumen die neue Pfarrerin willkommen hießen.

 

„Er wird’s wohl machen“

Dekan Andreas Klodt (Mainz) hat Anne-Bärbel Ruf-Körver mit den Worten „Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn; er wird’s wohl machen“ in ihr neues Amt eingeführt. Er dankte Pfarrer Andreas Nose für seine große Arbeit in der Zeit der Vakanz, die nun vorüber sei. „Sie dürfen sich jetzt alle auf ihre neue Pfarrerin freuen“, so der Dekan abschließend. In ihrer Predigt stellte Pfarrerin Ruf-Körver die Veränderung in den Mittelpunkt und die Frage nach dem authentisch christlich sein. Dabei spricht sie indirekt von ihren Neuanfang in Gonsenheim und führt einen Dialog mit dem Apostel Paulus.

 

Musikalisches Rahmenprogramm

Dem Gottesdienst wurde durch die musikalische Umrahmung von der Kantorei unter der Leitung von Herrn Peter Paulnitz, der auch als Organist die Musik erklingen ließ, ein besonders festlicher Charakter verliehen.

 

Feier unter freiem Himmel

Nach dem Gottesdienst konnte jeder die neue Pfarrerin persönlich bei einem kleinen Empfang auf der Wiese der Inselkirche begrüßen.Grußworte wurden unter anderem von dem Kirchenvorstandsvorsitzenden der früheren Kirchengemeinde von Frau Ruf-Körver aus Nastätten, dem Kollegen aus St. Stephan, Pfarrer Weindorf, dem stellvertretenden Ortsvorsteher Gonsenheims und dem Kirchenvorstand an Pfarrerin Ruf-Körver gerichtet.

 

Herzlich Willkommen

Im Namen der Gemeinde heißt der Kirchenvorstand Frau Ruf-Körver zusammen mit ihrem Mann herzlich Willkommen in Gonsenheim und wünscht ihr für ihre neues Amt Gottes Segen.

Der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Mainz-Gonsenheim, Evangelisches Dekanat Mainz, hat am 02.04.2019 Anne-Bärbel Ruf-Körver auf die Pfarrstelle II gewählt.