Rückblick
Informationen für Sie zusammengefasst
Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden 2017 & Predigt zum Nachlesen zur Konfirmation im Pfarrbezirk Ost am 14.Mai 2017
– Auf Abschlussfahrt in Oberwesel –
Auf der Abschlussfahrt in Oberwesel sollten die künftig Konfirmierten ihrer Kreativität freien Lauf lassen: Aufgabe war es, eines von Luthers Zitaten, wie beispielsweise „Das passt wie die Faust aufs Auge“, gemeinsam in einem Standbild darzustellen. Die Ergebnisse lassen sich sehen. Überaus humorvoll, gewitzt oder auch tiefsinnig werden so die unterschiedlichen Charaktere eingesetzt, um Martin Luther (passend zum 500. Jubiläum) zu gedenken.
Am Sonntag, den 26.März 2017 haben sich die Konfis in ihrem Vorstellungsgottesdienst unter dem Motto des Reformationsjubiläums präsentiert, eigen komponierte „Luther-Verse“ zu moderner Musik gerappt und durch den Gottesdienst geführt.
Termine der Vorabend-Gottesdienste & Konfirmationen:
| Sa | 13. Mai | 18:00 Uhr | Vorabend-Gottesdienst mit Abendmahl in der Kirche mit Pfr. Nose (Gruppe Ost) |
| So | 14. Mai | 09:30 Uhr | Konfirmation Ost I in der Kirche mit Pfr. Nose => Hier finden Sie die Predigt vom 14. Mai 2017 von Pfr. Andreas Nose (Cantate) zur Konfirmation im Pfarrbezirk Ost. |
| So | 14. Mai | 11:00 Uhr | Konfirmation Ost II in der Kirche mit Pfr. Nose => Hier finden Sie die Predigt vom 14. Mai 2017 von Pfr. Andreas Nose (Cantate) zur Konfirmation im Pfarrbezirk Ost. |
| Sa | 20. Mai | 18:00 Uhr | Vorabend-Gottesdienst mit Abendmahl mit Pfrn. PD Dr. Rinn (Gruppe West) |
| So | 21. Mai | 10:00 Uhr | Konfirmation West im Gemeindehaus mit Pfrn. PD Dr. Rinn |
SWR2 Wort zum Tag vom 27. bis 29. April von Pfrn. PD Dr. Angela Rinn
Hier finden Sie die SWR2 Wort zum Tag Rundfunkandachten vom 27.04.2017 um 07:57 Uhr zum Thema „Alles auf Anfang? – Die Taufe ist ein Versprechen und ein Halt für das ganze Leben“, vom 28.04.2017 „Unschuldig – Kein Mensch ist unschuldig. Aber mit Schuld kann man umgehen. Und das Leben feiern“ und vom 29.04.2017 „Schwarze Schafe – Auch Schwarze Schafe brauchen einen Hirten“ von Pfrn. PD Dr. Angela Rinn zum downloaden.
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-> Weitere Termine und vergangene Rundfunkandachten finden Sie hier
Das war der Weltgebetstag 2017 in Gonsenheim
Was ist denn fair?
Globale Gerechtigkeit stand im Zentrum des Weltgebetstags von Frauen der
Philippinen am 3. März 2017. Der deutsche Titel des Gottesdienstes zum
Weltgebetstag lautet: „Was ist denn fair? Diese Frage beschäftigt uns,
wenn wir uns im Alltag ungerecht behandelt fühlen. Sie treibt uns
erst recht um, wenn wir lesen, wie ungleich der Wohlstand auf unserer Erde verteilt ist. Auf den Philippinen ist die Frage der Gerechtigkeit häufig eine
Überlebensfrage. Mit ihr luden uns philippinische Christinnen zum Weltgebetstag
ein. Ihre Gebete, Lieder und Geschichten wanderten um den Globus, als
ökumenische Frauengruppen Gottesdienste, Info- und Kulturveranstaltungen
vorbereiteten. Die Liturgie dafür wurde gemeinsam verfasst von mehr als
20 christlichen Frauen unterschiedlichen Alters und aus allen Regionen des Inselstaates.
Das war der Weltgebetstag in Mainz-Gonsenheim
Auf der ganzen Welt wird jedes Jahr am 1. Freitag des Monat März der Weltgebetstag gefeiert. Dieses Jahr wurde an die Menschen auf den Philippinen gedacht. Auch die Gemeinde Gonsenheim hat zu einer ökumenischen Veranstaltung für die christlichen Gemeinden und alle Interessierten in das Evangelische Gemeindehaus in der Friedensstraße in Mainz-Gonsenheim eingeladen.
Länderinformation
Mit einem philippinischen „Mabuhay“ – zu Deutsch „Willkommen“, begrüßte die Projektgruppe unter der Leitung von Frau Hildegard Wolf die Gäste zum Weltgebetstag 2017. Zunächst gab es eine Länderinformation über das südostasiatische Inselreich der Philippinen, das im Pazifik zwischen Taiwan und Indonesien liegt. Neben allgemeinen Fakten über das Land, gab es Einblicke in Religionen und Konfessionen, die Wirtschaft, die Rohstoffvorkommen, die Industrie, die Bildung und das Gesundheitswesen auf den Philippinen, was zum Teil sehr ergreifend und schockierend ist. Außerdem wurde das Titelbild zum Weltgebetstag 2017 mit Bildtitel „A Glimpse of the Philippine Situation“ von der philippinischen Künstlerin Rowena Apol Laxamana Sta Rosa, © Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V., vorgestellt.
Der Gottesdienst – Aus dem Leben der Filipinas
Im Anschluss folgte der Gottesdienst. Im Mittelpunkt standen drei Geschichten von philippinischen Frauen, die von den verschiedenen Lebensphasen, Lebensumständen und Lebensbedingungen handelten. Alle 3 Geschichten stehen für das Leben vieler Frauen dort:
Als erstes wurde die Geschichte von einem jungen Mädchen, namens Merylin, aus Mindanao,
erzählt, das wie viele andere ihre Heimat verlassen musste, um Arbeit zu finden.
Es folgte die Geschichte von Celia, einer Mutter, die als Tagelöhnerin nicht genug verdient, um sich und ihr Kind zu ernähren.
Die dritte Geschichte ging über die Witwe, Editha, die durch einen Taifun ihre ganze Lebensgrundlage verloren hat.
Der Gottesdienst – Die Reismeditation
Untermalt wurde der Gottesdienst von traditionellen philippinischen Liedern, die in der Gemeinschaft gesungen wurden.
Die Lesung Mt 20, 1-16, konfrontierte die Besucher mit einer ungewohnten Vorstellung der Gerechtigkeit. Danach folgte eine Reismeditation. Reis ist das wichtigste Grundnahrungsmittel für die Menschen. Seit über 2000 Jahren wird Reis auf den Philippinen angebaut. Die Reisterrassen von Banaue im Norden der Insel, gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ein Leben ohne Reis ist unvorstellbar. Reis ist mehr als ein Mittel, um Hunger zu stillen und bedeutet Leben. Das Grundnahrungsmittel verbindet Menschen und ihren gemeinsamen und sozialen Umgang miteinander. Als Zeichen der Solidarität und das Miteinander-Teilen erhielt jeder Gottesdienstbesucher eine Tüte mit buntem fair gehandeltem Reis mit dem Hinweis, die bunten Reiskörner beim nächsten Reiskochen unter den normalen Reis zu mischen und sich an der weltweiten Verbundenheit durch den Weltgebetstag zu erfreuen. Der Gottesdienst ging mit dem traditionellen Weltgebetstagslied „Der Tag ist um, die Nacht kehrt wieder“ zu Ende. Im Anschluss wurden Alle zu einem leckeren Essen mit philippinischen Spezialitäten eingeladen.
„Informiert beten – betend handeln“ – Kollekte stärkt Frauen weltweit!
Der Gottesdienst zum Weltgebetstag am Freitag, dem 3. März, erbrachte eine Kollekte von 724,40 €. Herzlichen Dank! Die Spende ist konkreter Ausdruck der weltweiten Solidarität mit Frauen und Mädchen. Das Geld fließt in Projekte, die überschaubar sind und Hilfe zur Selbsthilfe fördern. In diesem Jahr geht der Hauptanteil an die Partnerorganisation Kaagapay auf den Philippinen. Eine sehr große Zahl von Mädchen und jungen Frauen versucht ihrer Armut durch eine Arbeit im Ausland zu entkommen. Kaagapay klärt sie über die Gefahren der Arbeitsmigration auf und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Aber auch die Projekte aus den Vorjahren werden weiter unterstützt. Es gibt 66 Partnerorganisationen rund um den Erdball.
Die Spenden am WGT haben sich allein in Deutschland in den letzten Jahren auf die Gesamtsumme von ca. 2,6 Mio €. stabilisiert. So verbindet der Weltgebetstag christlichen Glauben und Handeln für eine gerechtere Welt.
Auch Sie können spenden, jederzeit. Weitere Informationen finden Sie hier.
Der Weltgebetstag 2018 kommt aus Surinam mit dem Thema: All God’s Creation Is Very Good!
Wir freuen uns Sie nächstes Jahr begrüßen zu dürfen!
Bildquelle oben:
Rowena Apol Laxamana Sta Rosa, © Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V
SWR2 Wort zum Tag vom 27. bis 29. März von Pfrn. PD Dr. Angela Rinn
Hier finden Sie die SWR2 Wort zum Tag Rundfunkandachten vom 27.03.2017 um 07:57 Uhr zum Thema „Freude und Glaube – Freude und Glaube haben viel zusammen“, vom 28.03.2017 „Freude und Dank – Dank verstärkt die Freude“ und vom 29.03.2017 „Lachen über den Tod: Jedes Leben ist ein Lächeln oder ein Lachen wert – ein Protest gegen den Tod!“ von Pfrn. PD Dr. Angela Rinn zum downloaden.
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SWR2 Wort zum Tag vom 05. bis 10. Dezember von Pfrn. PD Dr. Angela Rinn
Hier finden Sie die SWR2 Wort zum Tag Rundfunkandachten vom 05.12.2016 um 07:57 Uhr zum Thema „Barbarazweige – Blüten mitten im Winter sind göttliche Hoffnungszeichen“, vom 06.12.2016 „Nikolaus von Myra – In der Türkei hat der Bischof von Myra Spuren hinterlassen“, vom 07.12.2016 „Vorbereitungszeiten – Menschen brauchen Zeiten der Vorbereitung in ihrem Leben“, vom 08.12.2016 „Beleidigte Engel? – Ein Engel erzieht zum schweigenden Hören und zur Flexibilität“, vom 09.12.2016 „Tochter Zion, freue Dich! – Eine Hoffnungsvision für die Welt“ und vom 10.12.2016 „Liebesfragen – Die Liebe lehrt viel über den Advent“ von Pfrn. PD Dr. Angela Rinn zum downloaden.
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Pfadfinder feiern Waldweihnacht und bringen das Friedenslicht aus Bethlehem
Die Pfadfinder der Gemeinde feierten am 09. bis 11.12.2016 ihre traditionelle Waldweihnacht und schafften es beim Aussendungs-Gottesdienst im Mainzer Dom am Sonntag sogar ins Fernsehen. (siehe unten)
In einer 2 tägigen Veranstaltung im Gemeindehaus feierten die Pfadfinder mit den Eltern der Kinder am Freitag dem 09.12.2016 ihre traditionelle Waldweihnacht. Zuerst schaute man sich bei Keksen und Tee Bilder von den Veranstaltungen und Aktivitäten dieses Jahres an. Danach ging man gemeinsam durch den Gonsenheimer Wald, um eine Andacht zu feiern, wo man an vier Stationen Besinnliches zum Thema Advent hören und dabei bei Fackel- und Kerzenlicht Lieder singen konnte. Später waren dann sowohl die Wölflinge wie Pfadfinder und Leiter gemeinsam bei einer Singerrunde im Gemeindehaus versammelt. In diesem Jahr waren auch Pfadfinder von anderen Gemeinden eingeladen.

Am Samstagvormittag backte man gemeinsam Weihnachtsplätzchen und begann am Nachmittag ein Postenlauf, bei dem in Gruppen in der Nähe des Gemeindehauses verschieden Posten besucht wurden an denen man zum Beispiel etwas über Erste Hilfe erfuhr, theaterspielte oder bei Sinnes-Spielen (Kim-Spielen) zeigen konnte, was man drauf hat.
Nach einem gemütlichen Abend, der ganz unter dem Motte „weihnachtliche Stimmung“ stand und mit viel Musik begangen wurde, stand am Sonntagmorgen nach einem kräftigen Frühstück der Besuch des Gottesdienstes im Gemeindehaus an. Danach ging es gemeinsam zum Mainzer Dom, in dem bei einem großen ökumenischen Gottesdienst mit Pfadfindern aus der ganzen Region die Aussendung des Friedenslicht gefeiert wurde. Wie jedes Jahr waren wir zahlreich vertreten und haben es diesmal sogar ins Fernsehen geschafft:
Pfarrerin PD Dr. Rinn im Interview bei Deutschlandradio – Thema: Bestattung von Tieren auf Friedhöfen
Umstrittene Tierfriedhöfe-Ruhestätte für Mausi, Felix und Lola
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- Für viele ist das Haustier wie die Familie (dpa / picture alliance / Britta Pedersen)
Seine Haustiere begleiten einen Menschen oft viele Jahre lang. Manchen fällt der Abschied besonders schwer – wenn das Tier stirbt. Sie beerdigen ihre treuen Begleiter auf einem Tierfriedhof. Theologisch finden das einige Menschen allerdings fragwürdig.
„Hochwertiger Stein. Schwarz, goldene Schrift. 2012. Welche Tiere waren da noch drin. Katzen. Für ’ne Katze – hochwertig, ne?“
Norderstedt. Herr Meyer, Mitarbeiter des „Tierfriedhofs Nord“ – 15.000 Quadratmeter, 600 Tiergräber. Neben ihm der Besitzer der Anlage, Jürgen Becker.
„Wir beerdigen, bestatten hier eigentlich vom Wellensittich bis zum Hund alles an Kleintieren.“
Meyer: „Ist eine hochwertige Einfassung, würde ich sagen. Pflegeleicht gemacht, damit die Herrschaften kein schlechtes Gewissen haben müssen, wenn sie eine Zeit mal nicht kommen können.“
„Für mich als Pfarrerin wäre jetzt die Herausforderung, so ein Tier zu bestatten, und da würde ich mir sagen, das ist eine Grenze.“
Angela Rinn, Pfarrerin in Mainz. Nicht nur geografisch vom „Tierfriedhof Nord“ hunderte Kilometer entfernt.
„Woher nehme ich mir eigentlich das Recht, zwischen den Tieren zu differenzieren, dann würde ich den Cockerspaniel von Winston Churchill beerdigen, aber was ist mit der Ratte, die vor meinem Haus überfahren worden ist? Ich meine das ist im Zweifelsfall genauso ein Geschöpf.“
Jürgen Becker: „Was erwidern wir? Ganz einfach, es gibt auch Pastoren, die ihr Tier hier beerdigt haben. Ich bin jetzt nicht der große Christ, dass ich mich so auskenne. Soweit ich weiß, sind vor Gott alle gleich. Auch die Tiere gehören als Lebewesen dazu. Wenn man das nicht akzeptieren kann, gut.“
An eine Begegnung mit einer Hundebesitzerin erinnert sich Angela Rinn bis heute.
„Eigentlich haben wir im Gottesdienst keine Tiere dabei in der Kirche. Aber sie hatte sie schon mitgenommen und ich wollte jetzt nicht die Trauerfeier nicht dadurch sprengen, dass ich sage, bitte jetzt die Hunde nach draußen. Und wir sind dann mit den Möpsen hinter dem Sarg her zum Grab. Und ich war froh, dass sie sich nicht hinterher erleichtert haben auf dem Weg, sag ich mal die Möpse, und dann sagte sie mir zum Abschied: Hunde sind doch die besseren Menschen.“
Jürgen Becker: „Es gibt ja dieses Gedicht, ‚Der Hund ist Dir im Sturme treu / Der Mensch nicht mal im Winde‘. Ob es der bessere Mensch ist, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass ich mich auf meine Hunde immer verlassen konnte. In jeder Situation. Die Menschen, die ihre Tiere hier beerdigen, haben eine Verbindung zu dem Tier gehabt. Es war nicht einfach nur ein Tier, es war ein Begleiter über einen gewissen Lebensabschnitt und da möchte man natürlich nicht, dass es irgendwo verarbeitet wird nach dem Tode, man hat da wie gesagt ein inniges Verhältnis. Und ich glaube manchmal mehr als Menschen untereinander.“
Die Deutschen geben mehr Geld aus für Hundefutter als für Babynahrung
Deutsche Haustiere sind nicht bloß Hunde und Katzen. Es gibt auch Frettchen, Schweine, Ameisen und Schmetterlinge. Angehörige und Freunde wohnen oft an verschiedenen Orten – Haustiere rücken näher. Die Deutschen geben mehr Geld aus für Hundefutter als für Babynahrung. Tiere geben Nähe, während Skype und Whatsapp die Entfernung zu geliebten Menschen überbrücken – bis jemand stirbt. Das ändert alles.
Angela Rinn: „Wir brauchen einen Raum. Wir sind leibliche Menschen. Wir haben einen Leib. Also wir gehören in diesen Leib Christi und wir brauchen deswegen auch Räume, und das ist jetzt nicht der Himmel, in den wir beigesetzt werden, es ist eine Erde, aber es ist eine symbolische Darstellung davon, dass wir wieder vergehen, aber eingegliedert werden in diesen Leib Christi. Und dass wir eben nicht raumlos, ortlos existieren, sondern dass wir einen konkreten Raum brauchen im Leben und im Tod. Insofern hat für mich das namentlich gekennzeichnete Grab, das auf einen Menschen, der einen Ort hatte, hinweist, auch was mit Menschenwürde zu tun.“
Meyer: „Das ist Mausi, Felix und Lola. Das werden drei Katzen gewesen sein. Das machen die Kunden selber. Das ist schön mit Marmorkiesel ausgelegt, Grabgesteck, ein kleiner Baum, ne.“
Friedhofsbesucher: „Ja gut, ein Mensch ist ja doch noch ein bisschen was Anderes, aber das ist mir sehr nahegegangen, muss ich Ihnen ehrlich sagen.“
Ein Friedhofsbesucher mit weißem Haar.
Mit dem reinen Verscharren ist es nicht getan
„Und das ist das Grab hier vom Hund. Jule. Im Dezember ist sie drei Jahre tot. Und ich gehe die Woche drei Mal – ich brauche das einfach. Das ist jetzt abgedeckt mit Tanne und dann ist ein Gesteck da drunter, mit Tannenzapfen, und die Laterne brennt seit drei Jahren ununterbrochen. Ja also, das ist nicht mehr Trauer als wie beim Menschen, so ist das nicht, aber sie hat uns sehr viel gegeben, und irgendwo habe ich auch gesagt: Wollen wir ihr das nicht zurückgeben, dass ich mal zum Grab hinkomme.“
Angela Rinn: „Das könnte eben, dass die Leute was spüren, dass da doch etwas was mehr ist, dass es mit dem reinen Verscharren nicht getan ist und dass ich das halt problematisch finde, wenn sie das in Bezug auf ihre Tiere wahrnehmen, nicht aber in Bezug auf andere Mitmenschen.“
Friedhofsbesucher: „Wenn ich dahingehen, ich komme auch wieder so ein bisschen runter, wenn ich nicht so gut drauf bin, im Sommer setze ich mich hin mit einem Stuhl, und dann sitze ich da eine halbe Stunde und unterhalte mich mit ihr. Und das tut mir an sich gut, muss ich sagen.“
Angela Rinn: „Da sage ich, da gibt es eine Problemanzeige, wenn zum Beispiel eine hohe Anzahl von anonymen Bestattungen stattfindet an einem Ort, da denke ich immer, wie gehen wir als Menschen miteinander um, achten wir am Ende mehr auf die Tiere als auf uns selbst, das fände ich schwierig.“
Das komplette Interview zum Nachhören und Nachlesen finden Sie unter:
Mitarbeiter-Fest
Ein Dankeschön für haupt-und ehrenamtliche Mitarbeiter der evangelischen Kirchengemeinde
Seit einigen Jahren lädt die evangelische Gemeinde ihre haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter Ende Oktober zu einem Abend ein, an dem bei kulinarischen Leckerbissen die Gelegenheit besteht, sich gegenseitig besser kennenzulernen, sich auszutauschen und einfach mal gemütlich miteinander zu plauschen. Dieses Jahr fand der Abend der Begegnung am 23. Oktober statt.




Ökumenische Theatergruppe Gonsemle spielte Märchen
Unsere langjährige Theatergruppe Gonsemble spielte am 04. und 05.11. und am 11. und 12.11. nun zum zweiten Mal ein Märchen als Kinderstück mit dem Titel „Des Kaisers neue Kleider“ unter der Regie von Josch Bauer. Mit einigen „Neulingen“ starten die Vorbereitungen bereits im März und das Ergebnis begeisterten gleichermaßen nicht nur die zahlreichen Kinder sondern auch die Erwachsenen. Es war für alle etwas dabei.
„Ein Blickfang war unter anderem der große Bühnenvorhang aus vielen bunten Stoffen. Keine Schneider mehr?! Für KaiserAdalbert von Garnistan, amüsant gespielt von unserem Neuling Andreas Reinberger, wäre das eine Katastrophe.“ so schreibt der Blickpunkt und „Susanne Reifenhäuser führte als kesse Erzählerin durch das Stück, Esther Klippel überzeugte als fieser Minister mit Rechenschieber und Schreibfeder.“ Die Wandergesellen Anton und Bert (alias Michael Stuhldreher und Christopher Ritz) zeigten ihre komödiantischen Fähigkeiten und brachten die Zuschauer zum Lachen. Die pfiffige Prinzessin mit brillantungeschmückter Handtasche mit Abrüstungszeichen wurde von Beate Steinbronn gespielt und begleitet durch unsere erfahrene Darstellerin Beate Nikoley als ihre Zofe Marie. Als arme Bettlerin rührte unser Neuling Wally Wilker die Kinder zu Tränen. Untermalt war das Stück wieder musikalisch mit Klavierbegleitung von Martin Steinbronn, der mit seinen Kompositionen die charakterlichen Eigenschaften der verschieden Figuren noch hervorheben konnte. Suse Steinbronn unterstütze das Spiel als Souffleuse und sorge dafür, das sich die Akteure auf der Bühne textlich sicher fühlen konnten.

Von links nach rechts:
Wally Wilker, Esther Klippel, Christopher Ritz, Beate Nikoley, Andreas Reinberger, Beate Steinbronn, Michael Stuhldreher und Susanne Reifenhäuser.
Glaube macht Spaß
Frau Pastorin und die Mörder – Bibel TV und das Gespräch
Ob sie wohl bei der Predigt schon an ihren nächsten Mörder denkt? Pfarrerin PD Dr. Angela Rinn alias Vera Bleibtreu ist beides:
Pfarrerin und Krimiautorin. Was sie an beiden Welten fasziniert und wie ihre Gemeinde das Ganze findet, erzählt sie Wolfgang Severin, von Bibel TV, hier im Gespräch…
Quelle: bibeltv.de



























