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Theatergruppe „Gonsemble“

Die 12 Geschworenen

Mainzer Theatergruppe „Gonsemble“ brachte zeitlosen Klassiker auf die Bühne

Schuldig oder unschuldig? Elektrischer Stuhl oder Freiheit? Zwölf Menschen unterschiedlichster Herkunft, Bildung und Lebenserfahrung entscheiden als Geschworene über das Schicksal eines jungen Mannes. Hat der 19-Jährige seinen Vater ermordet oder nicht? Zeugenaussagen und Indizien sprechen eine klare Sprache: Der Junge ist schuldig! Doch eine der Geschworenen hegt Zweifel… Gelingt es ihr, die anderen von einer möglichen Unschuld des Angeklagten zu überzeugen?
Am Freitag, dem 18. März 2022, um 19.30 Uhr feiert ‚Gonsemble‘, die Theatergruppe an der Evangelischen Gemeinde Mainz-Gonsenheim, Premiere mit „Die 12 Geschworenen“. Das Kammerspiel des amerikanischen Autors Reginald Rose aus dem Jahr 1954 gehört längst zu den Bühnenklassikern und hat an Aktualität bis heute nichts verloren.
Die zwölf Jurymitglieder sind ein Querschnitt auch unserer heutigen Gesellschaft: Frauen und Männer, Junge und Alte, Studierte und einfache Handwerker, Konservative und Liberale, Zufriedene und Enttäuschte treffen hier mit ihren unterschiedlichen Lebensgeschichten und Ansichten aufeinander. Vor den Augen der Zuschauer entspinnt sich so eine psychologisch dichte Auseinandersetzung über Zweifel und Voreingenommenheit.
„Die 12 Geschworenen“ stellt die großen Fragen nach dem Wesen des Menschen: Wie gehen wir mit der Verantwortung für das Leben anderer um? Wie frei sind wir in unserem Denken, wie gefangen durch unsere Erfahrungen und Vorurteile? Wie nah können wir der Wahrheit kommen? Und wie halten wir es aus, wenn es die „eine“ Wahrheit nicht gibt?

Weitere Aufführungen waren für Samstag, 19. und Freitag, 25. März, jeweils um 19:30 Uhr geplant. Krankheitsbedingt konnte leider die letzte Aufführungen nicht stattfinden. Wir werden dafür im November 2022 weitere Vorstellungen als Ersatztermine planen.

Vielen Dank für ihre Spenden! Der Betrag von 250,- Euro wird der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ zur Verfügung gestellt. Damit wollen wir ein Zeichen setzen und den Menschen weltweit und insbesondere in der Ukraine helfen.