Allgemein
Informationen für Sie zusammengefasst
Ostergruß zum Hören
Wenn wir uns schon nicht physisch begegnen können, so können wir doch gemeinsam singen, summen, nachdenken und beten. Diese Andacht möchte dabei Hilfe sein.
Musik:
EG 99 Christ ist erstanden
Postludium über „Christ ist erstanden“ von Thomas Albus aus dem Jahre 1999.
Orgel:
Kantor Peter Paulnitz (an der Orgel der Evangelischen Kirche Mainz-Gonsenheim)
Text:
Pfarrerin Anne Ruf-Körver
Bilder:
Anne Ruf-Körver
Ihre
Pfarrerin Anne Ruf-Körver
Weitere Andachten zum Nachlesen oder Nachhören finden Sie hier:
Die Andacht zum Karsamstag vom 11.04.2020 finden Sie hier
Die Andacht zum Hören von Karfreitag vom 10.04.2020 „Im Dunkel unsrer Nacht“ finden Sie hier
Die Abendandacht zum Hören von Gründonnerstag vom 09.04.2020 „Trotzdem gehören wir zusammen“ finden Sie hier
Die Andacht zum Palmsonntag finden Sie hier
Die Andacht zum Hören vom 28.03.2020 „Aber Du weißt den Weg für mich“ finden Sie hier
Die Andacht vom 21.03.2020 „Wir wissen gar nicht viel“ finden Sie hier
Andacht zum Karsamstag
Wenn wir uns schon nicht physisch begegnen können, so können wir doch gemeinsam nachdenken und beten. Diese Andacht möchte dabei Hilfe sein.
1. Ich liebe diesen Samstag – mehr als alle anderen Samstage im Jahr!
Warum?
Weil es ein Ostertag ist, an dem ich auch in normalen Jahren „frei“ habe, weil kein Gottesdienst zu feiern ist?
Weil ich so gern in der Schlange auf dem Markt stehe, um auch in normalen Jahren letzte „Feiertags-Hamsterkäufe“ zu erledigen, als ob es kein Morgen gäbe?
Nein!
Ich liebe diesen Tag, weil es – das hat mir die Kirche beigebracht – der Tag einer ganz besonderen Ruhe ist.
Bin ich faul? Vielleicht.
Aber der Karsamstag ist nicht der Tag der Hängematte.
Es ist der Tag der Grabesruhe Jesu Christi.
Das ist unheimlich traurig.
Und unglaublich tröstlich.
So empfinde ich es jedenfalls.
2. Als Jesus gestorben ist, ist für viele Menschen, die ihm sehr, sehr nahe standen, das Leben, wie sie es bis dahin kannten, zusammengebrochen.
Ihre Hoffnungen und Träume sind auf einen Schlag erledigt.
Ihrem Glauben scheint das Fundament zertrümmert.
Und doch gibt es einige, die bleiben bei Ihm. Zuerst die Frauen.
Als ob es ihnen leichter fällt als den Männern, in der Trauer nicht wegzulaufen; den Schmerz nicht mit Hoffnungsparolen zu verdrängen; die Stille nicht mit Trostfloskeln zu überspielen; das Scheitern nicht zu leugnen, indem ich gleich das nächste „Programm“ auflege, meine „Strategie“ anpasse, mich als „handlungsfähig“ erweise. Das alles mag an seiner Stelle gut und wichtig sein; aber nicht überall und an jedem Tag; nicht wenn wir damit aus dem Blick verlieren, was Menschen auch und zuerst brauchen. Auch für uns selbst.
3. Die Stille um das Grab Jesu sagt mir: Ich darf auch mal anhalten. Ich muss nicht immer. Ich kann nicht immer.
Auch ich habe nicht auf alle Fragen eine Antwort. Ich habe nicht für jedes Problem eine Lösung. Ich habe nicht für jede Situation das richtige Wort. Ich kann nicht immer Hoffnung machen.
In einem stillen Moment in einer sehr schönen Kirche habe ich es schon getan. Ich habe mich für eine Zeit lang an eine der zahlreichen Grabstellen gesetzt und habe – nichts getan. Für eine Zeit lang. Mein Karsamstag.
Manchmal gelingt es ja – das sind schöne Momente – auch innerlich die Klappe zu halten und wirklich still zu sein. Für mich sind solche Momente auch eine Gnade und ein Geschenk. Weil ich das kaum machen kann. Aber genieße.
4. Manche mögen es unter „religiöser Spinnerei“ abtun.
Das dürfen sie gern. Vielleicht löst aber auch in Ihnen der Karsamstag eigenen Phantasien aus. Wie schön wäre es, sich bald einmal von Angesicht zu Angesicht darüber austauschen zu können! Meine Phantasien oder Bilder für den Karsamstag – sie scheinen sich zu widersprechen, aber so ist das manchmal – sind diese:
Christus ist „hinabgestiegen in das Reich der Toten“ (aus dem Glaubensbekenntnis). Ich stelle mir vor, dass auch mit dem Tod eines Menschen nicht alles „zu spät“ ist. Für Christus gibt es seit Ostern keine verschlossenen Türen mehr. Was ich nicht weiß und nicht wissen kann, begrenzt doch Ihn nicht. Er kann immer noch Menschen freundlich begegnen und einladen, Ihm zu vertrauen.
Christus selbst „wartet“ am Karsamstag, was geschieht. Er ist wahrer Gott und wahrer Mensch. Auch hier. Er kennt das, (noch) nicht zu wissen, was morgen kommt. Ob etwas kommt. Ob Gott da ist. Ob Er noch eine Idee hat und eine Hilfe, einen Trost und einen Rat. Und ob der Tod das Ende ist oder das Leben beginnt.
5. Ich bete für die Menschen, denen das Warten lang wird und für alle, die darauf angewiesen sind, dass ihnen Freundlichkeit und Hilfe begegnen, damit sie Kraft haben für den nächsten Tag.
Vater Unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme,
dein Wille geschehe
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
6. Psalm 4
Wenn ich rufe, erhöre mich,
Gott, du mein Retter.
Du hast mir Raum geschaffen, als mir angst war.
Sei mir gnädig und hör auf mein Flehen!
Ihr Mächtigen, wie lange noch schmäht ihr meine Ehre,
warum liebt ihr den Schein und sinnt auf Lügen?
Erkennt doch: Wunderbar handelt der Herr an den Frommen;
der Herr hört mich, wenn ich zu ihm rufe.
Ereifert ihr euch, so sündigt nicht!
Bedenkt es auf eurem Lager und werdet stille!
Bringt rechte Opfer dar
und vertraut auf den Herrn!
Viele sagen: „Wer lässt uns Gutes erleben?“
Herr, lass dein Angesicht über uns leuchten!
Du legst mir größere Freude ins Herz,
als andere haben bei Korn und Wein in Fülle.
In Frieden leg ich mich nieder und schlafe ein;
denn du allein, Herr, lässt mich sorglos ruhen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heiligen Geist
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen.
(Gotteslob 310.3)
Ihr
Pfarrer Andreas Nose
Weitere Andachten zum Nachlesen oder Nachhören finden Sie hier:
Die Andacht zum Hören von Karfreitag vom 10.04.2020 „Im Dunkel unsrer Nacht“ finden Sie hier
Die Abendandacht zum Hören von Gründonnerstag vom 09.04.2020 „Trotzdem gehören wir zusammen“ finden Sie hier
Die Andacht zum Palmsonntag finden Sie hier
Die Andacht zum Hören vom 28.03.2020 „Aber Du weißt den Weg für mich“ finden Sie hier
Die Andacht vom 21.03.2020 „Wir wissen gar nicht viel“ finden Sie hier
Andacht zum Karfreitag
„Im Dunkel unsrer Nacht“
Wenn wir uns schon nicht physisch begegnen können, so können wir doch gemeinsam singen, summen, nachdenken und beten. Diese Andacht möchte dabei Hilfe sein.
Musik:
Im Dunkel unsrer Nacht, Text und Musik: Jacques Berthier, © Ateliers et Presses de Taizé, Interpret: Vokalensemble Elbcanto, ℗© Edel Germany GmbH 2015
Christus, dein Licht, Text und Musik: Jacques Berthier, © Ateliers et Presses de Taizé, Interpret: Carl Maria von Weber College of Musik, ℗© 1994 Christophorus
Text:
Matthäus 27,37‒46
Bilder:
Pexels von „Rahul“
Titelbild: Pixabay / Michael Gaida
Ihre
Vikarin Dr. Olivia Rahmsdorf
Hier finden Sie die Andacht zum Nachlesen.
Die Abendandacht zum Hören von Gründonnerstag vom 09.04.2020 „Trotzdem gehören wir zusammen“ finden Sie hier
Die Andacht zum Palmsonntag finden Sie hier
Die Andacht zum Hören vom 28.03.2020 „Aber Du weißt den Weg für mich“ finden Sie hier
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Abendandacht Gründonnerstag
„Trotzdem gehören wir zusammen“
Wenn wir uns schon nicht physisch begegnen können, so können wir doch gemeinsam singen, summen, nachdenken und beten. Diese Andacht möchte dabei Hilfe sein.
Musik:
Hanns Höhn, Kontrabass und Arrangements
Folgende Stücke wurden von Hanns Höhn interpretiert:
Alone together, Arthur Schwartz/Howard Dietz, 1932
Bleibet hier, Melodie und Satz: Jacques Berthier, Taizé 1982
Der Mond ist aufgegangen, Melodie: Johann Abraham Peter Schulz 1790
Text:
Pfarrerin Anne Ruf-Körver
Bilder:
Kristian Körver
Ihre
Pfarrerin Anne Ruf-Körver
Die Andacht zum Palmsonntag finden Sie hier
Die Andacht zum Hören vom 28.03.2020 „Aber Du weißt den Weg für mich“ finden Sie hier
Die Andacht vom 21.03.2020 „Wir wissen gar nicht viel“ finden Sie hier
Andacht zum Hören
„Aber Du weißt den Weg für mich“
Wenn wir uns schon nicht physisch begegnen können, so können wir doch gemeinsam singen, summen, nachdenken und beten. Diese Andacht möchte dabei Hilfe sein.
Musik:
Aber du weißt den Weg für mich, Ateliers et Presses de Taizé, ℗© 2014 Deutsche Grammophon GmbH, Berlin
Text:
Dietrich Bonhoeffer, Morgengebet aus der Haft, November 1943, in: Widerstand und Ergebung, DBW Band 8, 204 f. (EG 926)
Ihre
Vikarin Dr. Olivia Rahmsdorf
Hier finden Sie die Andacht zum Nachlesen.
Die Andacht vom 21.03.2020 „Wir wissen gar nicht viel“ finden Sie hier
Andacht zum Hören:
„Wir wissen gar nicht viel“
Wenn wir uns schon nicht physisch begegnen können, so können wir doch gemeinsam singen, summen, nachdenken und beten. Diese Andacht möchte dabei Hilfe sein.
Musik:
Der Mond ist aufgegangen (EG 482), Matthias Claudius (Text, 1779); Max Reger (Satz, 1905); Johann Abraham Peter Schulz (Melodie, 1770); Adolf Seifert (Satz); Solistenensemble (Interpret)
Bleibet hier und wachet mit mir (EG 789.2), Jacques Berthier (Text und Melodie, 1982), Ateliers et Presses de Taizé (Interpret, 1999)
Ihre
Vikarin Dr. Olivia Rahmsdorf
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Die Andacht vom 28.03.2020 „Du weißt den Weg für mich“ finden Sie hier
Kindergarten vorerst bis 17. April geschlossen
Bekämpfung des Corona-Virus
Unsere Einrichtung ist wie alle Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz bis zum 17. April 2020 geschlossen.
Unser Büro ist zeitweilig besetzt. Der Briefkasten wird geleert. Nachrichten, die uns per Post, per E-Mail – evkigamzg@googlemail.com – oder über den Anrufbeantworter erreichen, werden an Werktagen gelesen bzw. abgehört und zeitnah beantwortet.
Elterninformationen, die uns von kommunalen, staatlichen oder kirchlichen Stellen zugehen
Am 09.04.2020 hat Bildungsministerin Dr. Hubig hat einen Elternbrief versandt, den Sie hier abrufen können:
Elternbrief der Ministerin für Bildung vom 09.04.2020
Weitere Elterninformationen, die uns von kommunalen, staatlichen oder kirchlichen Stellen zugehen, stellen wir hier zur Verfügung.
Elterninformation der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion vom 06.03.2020
Hinweise und Elterninformation des Landesjugendamtes vom 09.03.2020
Elterninformation des Landesjugendamtes vom 13.03.2020
Für Kinder, deren Eltern in Bereichen tätig sind, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung des Staates und der Grundversorgung der Bevölkerung notwendig sind, und für die der Wegfall der Betreuung eine besondere Härte darstellen würde, ist eine Notbetreuung zu gewährleisten. Ein Formular zur Bestätigung der Notwendigkeit der Notversorgung – Stand 19.03.2020 – sowie Erläuterungen zu den Funktionsträger*innengruppen – Stand 19.03.2020 – finden Sie hier. Sollte ein solcher Fall eintreten, wenden Sie sich bitte an den Kindergarten oder an das Gemeindebüro.
Wenn wir neue Informationen zur Dauer der Schließung erhalten, werden wir sie hier veröffentlichen.
Ihre
Evangelische Kirchengemeinde Mainz-Gonsenheim
Evangelischer Kindergarten Mainz-Gonsenheim
Weitere Verlinkungen:
Informationsportal der Landesregierung zum Corona-Virus
Aktuelles aus dem Bildungsministerium
Aktuelles aus dem Landesjugendamt
Maßnahmen gegen Corona
Corona-Krise: Informationen, Schutz und Glaube
Hier finden sie das aktuelle Service-Angebot der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
Darüber hinaus lädt die Evangelische Kirche Deutschland zum allabendlichen Balkonsingen/-musizieren ein.
Um 19 Uhr lädt die Evangelische Kirche alle Menschen ein, gemeinsam „Der Mond ist aufgegangen“ zu singen oder zu musizieren – jeder und jede auf seinem Balkon oder im Garten. Denn Singen verbindet und tut gut.
Weitere Informationen erhalten Sie hier
Einkaufshilfe in Zeiten des Corona-Virus
Sind Sie über 60 oder leiden unter Vorerkrankungen und wollen den Supermarkteinkauf deshalb vermeiden? Wir haben eine Liste an Helfenden, die für Sie kleinere Einkäufe übernehmen würden.
Falls Sie selbst gerne helfen, und solche Einkäufe übernehmen möchten, weil Sie fit, ohne Symptome und Vorerkrankungen sind, melden auch Sie sich gerne.
Bleiben Sie alle wohl behütet!
Maßnahmen zum Corona-Virus
Um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, sind ab Samstag, 14. März, bis auf Weiteres alle Veranstaltungen und Publikumsangebote in der Evangelischen Kirchengemeinde Mainz-Gonsenheim, Friedenstr. 35. eingestellt. Am Sonntag, 15. März, findet leider kein gemeinsamer Gottesdienst statt. Für diesen Sonntag geplante Taufen werden in geschlossenen Kreisen gefeiert. Pfarrerin Ruf-Körver steht am 15.3. ab 09.30 Uhr für ein persönliches Gespräch im Gemeindehaus zur Verfügung.
„Das Virus kann sich vor allem dann weiter verbreiten, wenn viele Menschen zusammenkommen. Da wir als Kirche immer wieder Menschen in Gottesdiensten, Veranstaltungen und in unserer täglichen Arbeit zusammenführen, haben wir eine große Mitverantwortung. Mit unserer Botschaft ist der Anspruch verbunden, gerade diejenigen zu schützen, die besonders gefährdet sind. Das sind in der gegenwärtigen Bedrohung Menschen mit Vorerkrankungen und alte Menschen, aber selbstverständlich auch alle anderen“, schreibt die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und bittet Kirchengemeinden, Dekanate und Einrichtungen dringend, die aktuellen Handlungsempfehlungen zu beachten. Diese und weitere Informationen sind auf hier einsehbar.
Außerdem bietet die Evangelische Kirchengemeinde eine Einkaufshilfe für gefährdete Personen in Zeiten des Corona-Virus an. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Über den weiteren Verlauf halten wir Sie hier selbstverständlich auf dem Laufenden.
Bleiben Sie alle wohl behütet!
Der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Mainz-Gonsenheim



